Einladung für die Berliner Infoveranstaltung

Infoveranstaltung: Neue Startgutschrift für die VBL- Rente

Rechtsanwalt Mathies und Rechtsanwältin Hansen vom VSZ informieren

am Montag,11. Februar 2019 um 17.30 Uhr
Alte Feuerwache, Axel-Springer-Str. 40-41, 10969 Berlin, Veranstaltungssaal

Nach der Neuregelung der Tarifvertragsparteien vom 08. Juni 2017 zur VBL- Rente werden die Startgutschriften für rentenferne Versicherte – Geburtsjahrgang 1947 und jünger – von der VBL neu berechnet. Im Ergebnis kann festgestellt werden, dass die Neuregelung erneut wegen eines Gleichheitsverstoßes für „Früheinsteiger“ rechtswidrig ist und nur wenigen Versicherten eine geringe Nachbesserung bringt. Alleinstehende rentenferne Versicherte bleiben benachteiligt, ebenso wie Frauen, Schwerbehinderte usw. Darüber hinaus fehlt eine Dynamisierung der Anwartschaft vom 31.12.2001 (Startgutschrift der VBL) bis zum jeweiligen Rentenbeginn und es fehlt der Schutz der Höhe nach durch die Mindest-versorgungsrente nach altem Recht.

Die Einspruchsfrist beträgt – je nach Erhalt der persönlichen Mitteilung einer Neuberechnung der Startgutschrift durch die VBL – nur sechs Monate!

Ein Schreiben als Muster finden Sie auf der Startseite.

Neue Berechnungen - alte Ungerechtigkeiten

Es ging einmal mehr um die VBL-Renten. Der Berliner VSZ- Vorstand hatte eingeladen und viele Berliner VSZ-Mitglieder und Gäste waren in die Palisade, einem attraktiven Veranstaltungszentrum im Szenebezirk Friedrichshain, gekommen.

Im Mittelpunkt standen die Veränderungen der Tarifparteien nach dem Juni 2017 und das, was wir von der VBL zu erwarten haben: neue Berechnungen und alte Ungerechtigkeiten.

Berliner Brief

Im Juni 2017 haben die Berliner VSZ'ler einen Brief an Bundesministerien, Staatskanzleien, Parteien, Gewerkschaften, Redaktionen und andere versendet um auf die Probleme mit der VBL-Rente aufmerksam zu machen.

VSZ unterstützt Streikende

Neu ist das Bestreben der öffentlichen Arbeitgeber, ein Gehaltsplus gegen ein Rentenminus bei den Tarifverhandlungen eintauschen zu wollen. Es ist wie das Spiel von der linken in die rechte Tasche - auf Kosten der Rentner und Rentnerinnen, Pensionäre und Pensionärinnen. Lohnerhöhungen gegen Rentenkürzungen ins Spiel zu bringen - an diesem Punkt scheiterten bisher alle Tarifverhandlungen. ver.di macht gemeinsam mit anderen Gewerkschaften - GEW, GdP, dbb - Druck mit Warnstreiks gegen die massiven Eingriffe der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) vor der nächsten Verhandlungsrunde.